{"id":272,"date":"2015-07-01T16:27:51","date_gmt":"2015-07-01T15:27:51","guid":{"rendered":"https:\/\/c-s-s.website\/introduction-2\/"},"modified":"2016-09-21T23:34:44","modified_gmt":"2016-09-21T21:34:44","slug":"einf%c3%bchrung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/c-s-s.website\/de\/einf%c3%bchrung\/","title":{"rendered":"Einf\u00fchrung"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section admin_label=&#8220;section&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; make_fullwidth=&#8220;on&#8220; use_custom_width=&#8220;off&#8220; width_unit=&#8220;on&#8220; use_custom_gutter=&#8220;off&#8220; padding_mobile=&#8220;off&#8220; allow_player_pause=&#8220;off&#8220; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;off&#8220; make_equal=&#8220;off&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; text_orientation=&#8220;justified&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\">Einf\u00fchrung<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffffff;\">_<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Es begann in den Anfangsjahren des vorigen Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten von Amerika, als ein junger Mann mit Namen Adolf Ernst Knoch den Entschluss fasste, eine \u00dcbersetzung des sog. Griechischen Neuen Testaments zu erstellen, die es dem schlichten, d.h. altsprachlich unkundigen Leser erm\u00f6glichen sollte, in direkte Ber\u00fchrung mit dem Grundtext des Gotteswortes kommen zu k\u00f6nnen. Die Grundidee war, so einheitlich wie m\u00f6glich zu \u00fcbersetzen und damit ein getreues Abbild des griechischen Originals in englischer Sprache zu schaffen. Diese Idee war nicht wirklich neu, denn schon im Altertum hatte es vergleichbare Bem\u00fchungen gegeben, sie war aber seit der Erfindung des Buchdrucks bis dahin noch nie neusprachlich umgesetzt worden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Auch die Art und Weise des Vorgehens war bislang einzigartig. Das gesamte Vokabular der Griechischen Heiligen Schrift wurde in seine etymologischen und grammatikalischen Elemente (Morpheme) zerlegt und entsprechenden englischen \u00c4quivalenten zugeordnet, die sich durch Konkordanzstudium aus dem Sprachgebrauch der Schrift erschlossen. Dabei wurden Bedeutungs\u00fcberschneidungen vermieden, um getreu Wort f\u00fcr Wort und Form f\u00fcr Form einheitlich \u00fcbersetzen zu\u00a0 k\u00f6nnen. Aus diesen Standards entstand eine uniforme englische Unterzeilung des griechischen Textes, die wiederum die Grundlage bildete f\u00fcr eine idiomatisch einwandfreie \u00dcbersetzung. Um dem Idiom der englischen Sprache ausreichend Rechnung tragen zu k\u00f6nnen, erweiterte man die Standards mit Varianten hinsichtlich Wortbedeutung und grammatischer Funktion, wobei auch hier das Prinzip der Einheitlichkeit so weit wie m\u00f6glich umgesetzt wurde. Unumg\u00e4ngliche Abweichungen wurden mittels Anmerkungen bzw. durch drucktechnische Mittel kenntlich gemacht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Die zugrunde gelegte Methode nannte A.E. Knoch\u00a0 &#8218;konkordant&#8216; (\u00fcbereinstimmend), da sich die resultierende \u00dcbersetzung in \u00dcbereinstimmung mit dem Grundtext befindet. Die erste Ausgabe einer konkordanten \u00dcbersetzung des sog. Griechischen Neuen Testaments in englischer Sprache erschien im Jahre 1926, eine \u00fcberarbeitete und erweiterte Fassung 1931. Das helle Licht geistlicher Erkenntnis, das die konkordante \u00dcbersetzung seinen Lesern schenkte, konkretisierte den Plan, auch die geweihten Schriften des sog. Alten Testaments in Hebr\u00e4isch\/Aram\u00e4isch nach dem Vorbild und Muster der neutestamentlichen griechischen Auflage konkordant zu \u00fcbersetzen. Dazu reiste der Herausgeber Anfang der 1930er Jahre nach Pal\u00e4stina, um seine Studien vor Ort zu pr\u00e4zisieren. Auf einer anschlie\u00dfenden Europareise besuchte er auch Deutschland, das Land seiner Vorfahren. Die konkordante Idee fiel hier auf solch fruchtbaren Boden, dass er sich entschloss, einige Jahre in Deutschland zu verweilen und eine deutsche konkordante \u00dcbersetzung der griechischen Heiligen Schrift zu betreiben.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Einem Wunder gleich gelang es, eine idiomatische konkordante deutsche \u00dcbersetzung des sog. Neuen Testaments mit Stichwortkonkordanz noch kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges im Jahre 1939 fertigzustellen. Auf Gehei\u00df der\u00a0 US-amerikanischen Regierung gelangte A.E. Knoch rechtzeitig vor Kriegsbeginn in seine kalifornische Heimat zur\u00fcck. Dort widmete er sich intensiv der konkordanten \u00dcbersetzung des sog. Hebr\u00e4ischen\/Aram\u00e4ischen Alten Testaments und brachte Ende der 1950er bzw. Anfang der 1960er Jahre Studienausgaben des 1. Mosebuches und des Propheten Jesaia in englischer und deutscher Sprache heraus. Nach seinem Tod im Jahre 1965 wurde die konkordante \u00dcbersetzung des sog. Alten Testaments weitergef\u00fchrt und ist englischsprachig inzwischen vollst\u00e4ndig erh\u00e4ltlich, in deutscher Sprache erschienen noch einige weitere B\u00fccher.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Das inzwischen erreichte Computerzeitalter hat die M\u00f6glichkeiten der Erforschung und des Studiums der Heiligen Schriften vielf\u00e4ltig revolutioniert. Computerprogramme erm\u00f6glichen leicht und \u00fcberschaubar Vergleiche, Wortstudien, etc., liefern spielerisch Zusatzinformationen und bestechen durch ihre bildgebende Darstellung. Auf diesem Boden ist mit dem <em><a href=\"http:\/\/scripture4all.org\/\" target=\"_blank\">Interlinear Scripture Analyzer (ISA)<\/a><\/em> ein Werkzeug geschaffen worden, das gerade die konkordante Idee in unvergleichlicher Weise unterst\u00fctzt und zur Anwendung bringt. Die <em>Scripture4all Foundation<\/em> hat sich zur Aufgabe gemacht, mittels des ISA konkordante Interlineare zu den alten Sprachen des biblischen Textes zu erstellen und zu ver\u00f6ffentlichen, die der konkordanten Idee umfassend Rechnung tragen. Anfangend mit der Digitalisierung der englischen Arbeiten (mit Genehmigung des <a href=\"http:\/\/concordant.org\/\" target=\"_blank\"><em>Concordant Publishing Concern<\/em><\/a> in den USA), sind mittlerweile auch Interlineare in deutscher und holl\u00e4ndischer Sprache entstanden. Im Deutschen umfassen diese bislang eine einheitliche standardisierte konkordante griechisch-deutsche Unterzeilung, cles.de (concordant literal etymological sublinear deutsch), eine konkordante grammatische Bestimmung der einzelnen Worte, parsing-c.de, sowie verschiedene Standard Levels (std-1\/1b\/2.de), welche die standardisierten Wortfamilien (std-2.de), Standards der einzelnen Worte mit Varianten (std-1.de), auch unter teilweiser Ber\u00fccksichtigung des Kasussystems, z.B. im Falle der Pronomen (std-1b.de), beinhalten. Spezifisch zusammengestellte Interlineare sowie \u00dcbersichtstabellen der Grammatik und des Wortbaus stehen als PDF-Dateien im <a href=\"https:\/\/c-s-s.website\/de\/download\/\" target=\"_blank\"><em>Download<\/em><\/a>-Bereich zum Herunterladen bereit.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Wie in den Anf\u00e4ngen der konkordanten Arbeit unter der Federf\u00fchrung Adolf Ernst Knochs ist es heute wie damals unsere \u00dcberzeugung, dass Gott dieses Werk mehr als irgendetwas anderes, was wir kennen, zu Seiner Verherrlichung, sowie zum Segen f\u00fcr Seine Heiligen gebrauchen wird.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einf\u00fchrung _ Es begann in den Anfangsjahren des vorigen Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten von Amerika, als ein junger Mann mit Namen Adolf Ernst Knoch den Entschluss fasste, eine \u00dcbersetzung des sog. 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