{"id":319,"date":"2015-07-01T20:08:28","date_gmt":"2015-07-01T19:08:28","guid":{"rendered":"https:\/\/c-s-s.website\/conc-idea-2\/"},"modified":"2015-09-09T17:14:35","modified_gmt":"2015-09-09T16:14:35","slug":"konk-idee","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/c-s-s.website\/de\/konk-idee\/","title":{"rendered":"Konk.Idee"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section admin_label=&#8220;section&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; make_fullwidth=&#8220;on&#8220; use_custom_width=&#8220;off&#8220; width_unit=&#8220;on&#8220; use_custom_gutter=&#8220;off&#8220; padding_mobile=&#8220;off&#8220; allow_player_pause=&#8220;off&#8220; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;off&#8220; make_equal=&#8220;off&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; text_orientation=&#8220;justified&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\">Die konkordante Idee<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffffff;\">_<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Angesichts des Sachverhalts, dass \u00fcbliche Bibel\u00fcbersetzungen in Bezug auf den Grundtext verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig frei und wenig einheitlich ausfallen, mitunter (bewusst oder unbewusst) dogmatisch gef\u00e4rbt sind, und es somit dem aufrichtigen Wahrheitssucher, der nicht in der Lage ist, die Grundtexte selbst zu lesen, schwer machen, zu ergr\u00fcnden, was tats\u00e4chlich geschrieben steht, entstand die Idee eine \u00dcbersetzung zu schaffen, die den Grundtext m\u00f6glichst exakt in der \u00dcbersetzungssprache wiedergibt. So geschehen Anfang des vorigen Jahrhunderts in den USA, als Adolf Ernst Knoch bei seinen Schriftstudien feststellte, dass ausschlie\u00dflich mit Hilfe einer Grundtextkonkordanz, die alle \u00dcbersetzungsvarianten jedes Grundtextwortes nach dessen Vorkommen im Grundtext aufzeigt, echte Fortschritte in der Erkenntnis der Wahrheit zu machen sind. Warum also nicht eine \u00dcbersetzung erstellen, die jedes Wort in allen seinen Vorkommen einheitlich wiedergibt? Dann m\u00fcsste sich beim schlichten Lesen der \u00dcbersetzung die genaue Bedeutung des Grundtextes erschlie\u00dfen, nicht nur jedes einzelnen Wortes, sondern auch des gesamten Zusammenhangs.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Damit war die konkordante Idee geboren, wiedergeboren, um genau zu sein, denn schon im Altertum hatte es \u00e4hnliche Bem\u00fchungen gegeben. Solch eine konkordante \u00dcbersetzung w\u00fcrde nicht auf menschlicher Gelehrsamkeit, sondern allein auf dem Wort Gottes gr\u00fcnden. Sie w\u00e4re nicht einfach eine weitere \u00dcbersetzung, sondern ein getreues Abbild des Grundtextes in einer modernen Sprache. Schriftstudium w\u00fcrde somit nicht die Zuhilfenahme einer ganzen Fachbibliothek bedingen, bestehend aus Grundtextkonkordanzen, Grammatiken, Lexika, etc., w\u00fcrde auch nicht das Erlernen der Grundtextsprache notwendig machen, sondern k\u00f6nnte sich gr\u00f6\u00dftenteils auf das Lesen und Erforschen jener konkordanten \u00dcbersetzung beschr\u00e4nken.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Bevor es jedoch an die Umsetzung der konkordanten Idee gehen konnte, musste zun\u00e4chst die Frage nach dem Grundtext gekl\u00e4rt werden. Es ist klar, dass die urspr\u00fcnglichen B\u00fccher, Berichte und Briefe nicht mehr existieren, sondern das Wort Gottes in alten Textsammlungen auf uns gekommen ist, die Abschriften der Originale enthalten. F\u00fcr das sog. Neue Testament gibt es von diesen Textsammlungen drei nahezu vollst\u00e4ndige aus dem 4. und 5. Jahrhundert in griechischer Sprache (die Kodizes Sinaitikus, Vatikanus und Alexandrinus), nebst etlichen j\u00fcngeren Exemplaren, bis hin zu einer Vielzahl von Fragmenten. W\u00e4hrend man in der Gelehrtenwelt noch bis in die erste H\u00e4lfte des vorigen Jahrhunderts an den drei \u00e4ltesten und nahezu vollst\u00e4ndigen Zeugen als ma\u00dfgeblich festhielt, fordert die moderne Textkritik die Zusammenfassung und gelehrte Beurteilung des gesamten zur Verf\u00fcgung stehenden Materials. Ein unermesslicher Aufwand, der aber vor allen Dingen den erw\u00e4hnten drei alten Kodizes bis dato nicht eine einzige gut bezeugte Lesart hinzuf\u00fcgen konnte. Mit anderen Worten enthalten die drei \u00e4ltesten Textsammlungen alles, was auch die gelehrten Kombinationstexte unserer Tage als gut bezeugt anerkennen. Das war auch schon zu A.E. Knochs Zeiten so und f\u00fchrte \u00fcberein mit dem Gebot &#8218;&#8230;dass jeder Fall auf dem Mund zweier oder dreier Zeugen bestehe&#8216; zu dem Entschluss, einen Mehrheitstext aus den Kodizes Sinaitikus, Vatikanus und Alexandrinus zu erstellen, den <em>Concordant Greek Text (CGT)<\/em>. Dieser bildet die Grundlage f\u00fcr die konkordanten \u00dcbersetzungen der griechischen Heiligen Schrift.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Doch bevor es ans \u00dcbersetzen ging, wurde der gesamte Wortschatz in seine Grundelemente (Morpheme) zerlegt und englischsprachigen \u00c4quivalenten zugeordnet, wobei jedes griechische Wortelement nur eine einzige englische Entsprechung bekam und umgekehrt jedes englische Wort ebenfalls nur einmal vergeben werden durfte. Diese englischen Wortelemente wurden STANDARDS genannt und sind in GROSSBUCHSTABEN geschrieben. Sie zeigen zuverl\u00e4ssig die griechische Etymologie in englischer Sprache auf. In einem n\u00e4chsten Schritt wurden jene etymologischen Standards ihrer Herkunft entsprechend nach den Regeln des griechischen Wortbaus auf jedes Grundtextwort in seiner Grundform (Lemma) angewandt, sodass nicht nur die Familienzugeh\u00f6rigkeit, sondern auch die spezifische Charakteristik der verschiedenen W\u00f6rter innerhalb einer Wortfamilie gem\u00e4\u00df der Vorgabe im Griechischen nachvollzogen werden kann. Da es aus idiomatischen Gr\u00fcnden h\u00e4ufig erforderlich ist, diesen Standards Varianten hinzuzuf\u00fcgen, um das gesamte Spektrum ihrer Bedeutung auszudr\u00fccken, wurden solche Varianten in normaler Schreibweise erg\u00e4nzt. Alle Worte der \u00dcbersetzungssprache sind aus dem Schriftzusammenhang gewonnen, gr\u00fcnden sich also ausschlie\u00dflich auf den Gebrauch ihrer Grundw\u00f6rter in den Heiligen Schriften.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Dieselbe Vorgehensweise wurde auch hinsichtlich der Grammatik get\u00e4tigt, d.h., dass jede grammatische Form der Ausgangssprache ihre ausschlie\u00dfliche Entsprechung in der \u00dcbersetzungssprache erhielt, die wiederum nur einmalig vergeben wurde. Dem Idiom entsprechend mussten auch hier gewisse Varianten erg\u00e4nzend hinzugef\u00fcgt werden, die in der idiomatischen \u00dcbersetzung mit drucktechnischen Mitteln als solche kenntlich gemacht werden sollten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Nun endlich konnte mit dem \u00dcbersetzen begonnen werden. Im ersten Schritt wurde der Konkordante Griechische Text mittels der englischen Standards uniform unterzeilt, wobei in manchen F\u00e4llen auch eine besser verst\u00e4ndliche Variante zum Einsatz kam, die unschwer am Normaldruck als solche erkennbar ist. Ebenso wurde die Grammatik nach ihren standardisierten Formen einheitlich angewandt. Aus dieser etwas schwer lesbaren Unterzeilung wurde im zweiten Schritt eine idiomatische konkordante englische\u00a0 \u00dcbersetzung erstellt, die, gut verst\u00e4ndlich lesbar, \u00fcber die etymologische Unterzeilung mit dem griechischen Grundtext in Beziehung gesetzt werden kann. Erg\u00e4nzend wurde dieser Arbeit eine umfassende lexikalische Grundtextkonkordanz, nach den englischen Standards alphabetisch geordnet, der gesamte zur Anwendung gebrachte Wortschatz mit den griechischen Elementen, die grammatischen Formen, ein Index s\u00e4mtlicher Endungen im Griechischen, sowie ein kurzer Kurs in &#8218;Heiligem Griechisch&#8216; zur Seite gestellt. Das war eine echte Revolution in der Geschichte neusprachlicher Bibel\u00fcbersetzung.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Als A.E. Knoch Anfang der 1930er Jahre nach Deutschland kam, nahm er es in die Hand, auch eine deutsche konkordante \u00dcbersetzung nach seinem englischen Vorbild in Angriff zu nehmen. Diese wurde, einem Wunder gleich, noch kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges fertiggestellt und ver\u00f6ffentlicht, allerdings in vereinfachter Form, ohne griechischen Grundtext und Unterzeilung, jedoch mit einer Stichwortkonkordanz und kurzen Grammatik im Anhang. Die etymologische Basis, wie weit auch immer sie entwickelt gewesen sein mochte, ging in den Wirren des Krieges verloren. Die deutsche &#8218;Konkordante Wiedergabe des Neuen Testaments&#8216; wurde insgesamt viermal neu aufgelegt, jeweils mit geringf\u00fcgigen \u00c4nderungen, und erfuhr im Jahre 1980 mit dem <em>Konkordanten Neuen Testament<\/em> eine Revision, die bis heute in zweiter Auflage erh\u00e4ltlich ist. Die etymologischen Grundlagen sind jedoch niemals rekonstruiert worden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Wie f\u00fcr die griechischen Schriften, so sind auch f\u00fcr diejenigen des sog. Alten Testaments in Hebr\u00e4isch\/Aram\u00e4isch grundlegende Arbeiten auf konkordanter Basis durchgef\u00fchrt worden. Etymologische Interlineare wurden bislang allerdings keine ver\u00f6ffentlicht. Eine vollst\u00e4ndige \u00dcbersetzung in Englisch, <em>The Concordant Version of the Old Testament (CVOT)<\/em>, ist beim <em><a href=\"http:\/\/concordant.org\/\" target=\"_blank\">Concordant Publishing Concern<\/a><\/em> sowohl als Druckausgabe wie auch im PDF-Format erh\u00e4ltlich. In Deutsch gibt es einzelne B\u00fccher, ebenso wie das oben erw\u00e4hnte <em>Konkordante Neue Testament<\/em>, beim <em><a href=\"http:\/\/www.konkordanterverlag.de\/\" target=\"_blank\">Konkordanten Verlag<\/a><\/em>.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Das Computerzeitalter brachte inzwischen vielf\u00e4ltige Ver\u00e4nderungen, die aus dem t\u00e4glichen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Das gilt selbstredend auch f\u00fcr das Medium Buch und insbesondere f\u00fcr das Buch der B\u00fccher. Auf der Grundlage und mittels s\u00e4mtlichen verf\u00fcgbaren Materials der konkordanten Arbeit in englischer und deutscher Sprache ist mit Hilfe moderner Computertechnik ein Programm geschaffen worden, das der konkordanten Idee in zeitgem\u00e4\u00dfer Weise Rechnung tr\u00e4gt, der <em><a href=\"http:\/\/scripture4all.org\/\" target=\"_blank\">Interlinear Scripture Analyzer (ISA)<\/a><\/em>. Der ISA vereint ausgefeilte Programmiertechnik mit digitalen konkordanten Datenbanken zu einem einzigartigen Werkzeug f\u00fcr das Schriftstudium. Konkordante etymologische und idiomatische Interlineare, grammatische Parsings, die Griechischen Elemente, sowie verschiedene Standard-Levels lassen sich mit zum Teil verlinkten \u00dcbersetzungen in Beziehung setzen und erm\u00f6glichen somit ein in Ber\u00fchrung kommen mit dem Grundtext des Gotteswortes selbst.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Im <a href=\"https:\/\/c-s-s.website\/de\/download\/\" target=\"_blank\"><em>Download<\/em><\/a>-Bereich unsere Internetseite haben wir spezifische zusammengestellt Interlineare sowie tabellarische \u00dcbersichten zur Grammatik und zum Wortbau bereitgestellt, die den konkordanten Gedanken plattformunabh\u00e4ngig up to date zur Darstellung bringen und zu intensivem konkordanten Schriftstudium einladen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Der Stimme des Allm\u00e4chtigen in der eigenen Muttersprache lauschen zu k\u00f6nnen ist eine unvergleichliche Erfahrung, ein Vorrecht, das kaum in Worte zu fassen ist und zu tiefer Dankbarkeit und Zufriedenheit f\u00fchrt. Es ist gleichsam als vern\u00e4hme man den Atem des H\u00f6chsten, der lebenspendend Sein Wort durchweht. Wir sind \u00fcberzeugt und unsere Bitte geht diesbez\u00fcglich zu Gott, unserem Retter, dass Er diese Arbeit zu Seiner Verherrlichung und zum Segen Seiner geliebten Heiligen gebrauchen wird.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die konkordante Idee _ Angesichts des Sachverhalts, dass \u00fcbliche Bibel\u00fcbersetzungen in Bezug auf den Grundtext verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig frei und wenig einheitlich ausfallen, mitunter (bewusst oder unbewusst) dogmatisch gef\u00e4rbt sind, und es somit dem aufrichtigen Wahrheitssucher, der nicht in der Lage ist, die Grundtexte selbst zu lesen, schwer machen, zu ergr\u00fcnden, was tats\u00e4chlich geschrieben steht, entstand die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-319","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/c-s-s.website\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/319","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/c-s-s.website\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/c-s-s.website\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/c-s-s.website\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/c-s-s.website\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=319"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/c-s-s.website\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/319\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1683,"href":"https:\/\/c-s-s.website\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/319\/revisions\/1683"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/c-s-s.website\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=319"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}