{"id":374,"date":"2015-07-01T21:28:06","date_gmt":"2015-07-01T20:28:06","guid":{"rendered":"https:\/\/c-s-s.website\/greek-vocabulary-2\/"},"modified":"2015-09-09T17:24:57","modified_gmt":"2015-09-09T16:24:57","slug":"griechischer-wortschatz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/c-s-s.website\/de\/wortschatz\/griechischer-wortschatz\/","title":{"rendered":"Griechischer Wortschatz"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section admin_label=&#8220;section&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; make_fullwidth=&#8220;on&#8220; use_custom_width=&#8220;off&#8220; width_unit=&#8220;on&#8220; use_custom_gutter=&#8220;off&#8220; padding_mobile=&#8220;off&#8220; allow_player_pause=&#8220;off&#8220; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;off&#8220; make_equal=&#8220;off&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; text_orientation=&#8220;justified&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220;]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Der griechische Wortschatz<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffffff;\">_<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Umsetzung des konkordanten Gedankens wurde der gesamte Wortschatz des Gotteswortes in seine kleinsten Elemente zerlegt, die eine sprachliche Bedeutung haben (Morpheme). Diesen griechischen Elementen wurden im Weiteren einheitliche deutsche STANDARDS zugeordnet, die wiederum jeweils nur einmal vergeben wurden, sodass keine Bedeutungs\u00fcberschneidungen auftreten k\u00f6nnen. Das entsprechende Interlinear tr\u00e4gt die Bezeichnung std-2.de. Um die gesamte Bedeutungsvielfalt eines jeden griechischen Wortes ausdr\u00fccken zu k\u00f6nnen, wurden diese STANDARDS nach den Regeln des griechischen Wortbaus allen Grundformen (Lemmata) des Grundtext-Vokabulars angepasst und erhielten au\u00dferdem erg\u00e4nzende idiomatische Varianten, die, ebenso wie die STANDARDS selbst, mittels Konkordanzstudium aus dem Sprachgebrauch der Heiligen Urkunden hergeleitet sind und zum allergr\u00f6\u00dften Teil der Konkordanten Wiedergabe des NT, 4. Auflage (KWNT), entstammen. Die entsprechenden Interlineare f\u00fchren die Namen std-1\/std-1b.de. Std-1 orientiert sich stets an der Grundform eines Wortes, ohne die Deklination zu beachten, w\u00e4hrend std-1b in gewissen F\u00e4llen (z.B. bei den Pronomen), das Kasussystem mit ber\u00fccksichtigt, was das gesonderte Studium der betroffenen Wortarten erleichtert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Konkordanten Griechisch-Deutschen Unterzeilung (cles.de) erscheinen in aller Regel die etymologischen Begriffe des std-1.de in den jeweiligen grammatikalischen Formen, wie sie im Artikel <a href=\"https:\/\/c-s-s.website\/de\/grammatik\/griechische-grammatik\/\" target=\"_blank\"><em>Die griechische Grammatik<\/em><\/a> gesondert behandelt werden bzw. in tabellarischer \u00dcbersicht als PDF Datei zusammengestellt sind (<a href=\"https:\/\/c-s-s.website\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Einf\u00fchrung_Konk_Gram.pdf\" target=\"_blank\"><em>Einf\u00fchrung_Konk_Gram<\/em><\/a>). Ebenso sind die Regeln der Wortbildung ber\u00fccksichtigt und einheitlich durchgef\u00fchrt worden (<a href=\"https:\/\/c-s-s.website\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Einf\u00fchrung_Wb.pdf\" target=\"_blank\"><em>Einf\u00fchrung_Wb<\/em><\/a>).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gelegentlich kommt es vor, dass die etymologischen Ausdr\u00fccke recht unverst\u00e4ndlich erscheinen, weswegen in solchem Falle auf Varianten zur\u00fcckgegriffen wurde, die immer am Kleindruck als solche erkenntlich sind. So geschehen z. B. im Falle des Wortes &#8218;\u00c4on&#8216;, der w\u00f6rtlich &#8218;UN-WENN-SEIENDER&#8216; oder, etwas idiomatischer, &#8217;stets-SEIENDER&#8216; hei\u00dft. W\u00e4hrend der rein etymologische Ausdruck im Text wenig sinnvoll scheint, verleitet der idiomatischere u.U. zu Fehlinterpretationen hinsichtlich der Bedeutung. &#8218;Stets-SEIEND&#8216; bedeutet hier nicht &#8218;immer seiend&#8216;, was an die herk\u00f6mmliche Bedeutung des Wortes &#8218;ewig&#8216; im biblischen Kontext erinnert, sondern beschreibt eine Zeitspanne, die, vom Standpunkt menschlicher Erfahrung aus gesehen, un\u00fcberschaubar, also stets-SEIEND ist. Das sagt nichts dar\u00fcber aus, dass ein \u00c4on sowohl einen Anfang als auch ein Ende hat, was umgangssprachlich im \u00dcbrigen dem Gebrauch des Wortes &#8218;ewig&#8216; entspricht, wenn wir z.B. sagen, etwas habe &#8218;ewig&#8216; lange gedauert. Die genaue Bedeutung eines Wortes ergibt sich eben nicht allein aus seiner Herkunft, sondern vor allem aus den Zusammenh\u00e4ngen seiner Anwendung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zuweilen unterteilen sich vor allem gro\u00dfe Wortfamilien in kleinere Untergruppen, die zwar durch denselben Standardbegriff als zueinander geh\u00f6rig kenntlich sind, bedeutungsm\u00e4\u00dfig aber nicht selten deutlich voneinander abweichen, was an Hand der Varianten nachvollzogen werden kann. H\u00e4ufig finden sich unter diesen Varianten dann Oberbegriffe, die man als Hauptvarianten bezeichnen k\u00f6nnte, da sie f\u00fcr ihre &#8218;Kleinfamilie&#8216; geradezu charakteristische Bedeutung haben. Nehmen wir z.B. den Standard &#8218;LEHREN&#8216; mit dem griechischen Element &#8218;da&#8216;, das allen Gliedern der Familie LEHREN gemein ist, dann finden wir eine Untergruppe &#8218;daimon&#8216;, die im Deutschen die Hauptvariante &#8218;D\u00e4mon&#8216; erhalten hat. Entsprechend sind in der Unterzeilung (cles.de) die Begriffe &#8218;D\u00e4mon&#8216;, &#8218;D\u00e4monischer&#8216;, &#8218;d\u00e4monISCH&#8216; zu finden, wobei die Gro\u00dfbuchstaben im letzten Fall auf den Wortbau hinweisen und ausdr\u00fccken, dass hier keine spezifische Endung vorhanden ist. Die etymologische Bedeutung des Wortes LEHREN erschlie\u00dft sich uns aus der Erkenntnis, dass wir unter D\u00e4monen h\u00f6here Intelligenzen zu verstehen haben, die mit allerlei LEHREN auftreten und somit als BELEHRER agieren. Dennoch scheint die w\u00f6rtliche Bedeutung im Text weniger angebracht als die Wortgruppe &#8218;D\u00e4mon&#8216;, die dem Leser unschwer verst\u00e4ndlich ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo irgend m\u00f6glich haben wir diese Hauptvarianten in den std-1\/1b.de als solche kenntlich gemacht, indem wir die Gesetze der Wortbildung auf sie angewandt haben, was man an den spezifischen Endungen erkennen kann. Schauen wir uns z.B. den Standard VOR-BEHAUPTEN an mit den griechischen Elementen &#8218;pro\/prO\/por + phE&#8216;. Sogleich treffen wir auf den VOR-BEHAUPTer oder Propheten, der seinerseits in der Rolle des Propheten auftritt (VOR-BEHAUPTER-sein, Prophet-sein) und entsprechend prophezeiT oder\u00a0 prophetisch redet. Die Endung -er stellt uns den Propheten als Akteur vor Augen, der in der Verrichtung seines Amtes Prophet-ist bzw. als solcher handelt, und dementsprechend prophezeiT, wobei das gro\u00dfgeschriebene T aufzeigt, dass es sich hier um die Hauptvariante prophezeiEN handelt, die im Sinne der Regeln des Wortbaus keine spezifische Endung aufweist. Die VOR-BEHAUPT<em>ung<\/em> oder Prophetie hingegen hat eine solch spezifische Endung, sie ist eine Prophezei<em>ung<\/em> (idiomatisch auch ein Prophetenwort), die von der Wortkonstruktion her abstrakten Charakter hat und nicht etwa auf etwas im Gange Befindliches, einen andauernden Prozess hinweist, wie beispielsweise der Begriff &#8218;char[s]is&#8216;, &#8218;Gnade&#8216;, der genau genommen FREUung, ERFREUendes bedeutet, weil die Gnade niemals aufh\u00f6rt Freude hervorzurufen, ja ein best\u00e4ndiger Freudenquell ist, wenigstens solange man sich ihr zu \u00f6ffnen vermag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gnade, fortw\u00e4hrende Freude ist es auch, tiefgr\u00fcndig den Aussagen des Wortes Gottes nach den Regeln zu folgen, die der gro\u00dfe Autor Selbst aufgestellt und in den Sprachen der Inspiration in den Geweihten Schriften zur Anwendung gebracht hat. Nicht, dass es sterblichen Menschen je m\u00f6glich w\u00e4re, dieselben vollkommen zu verstehen, im Gegenteil er\u00f6ffnen sie uns, je tiefer wir vordringen, die g\u00f6ttliche Glorie nur weiter und weiter. Und auch dies hat einen anhaltenden Effekt, dass wir n\u00e4mlich nicht m\u00fcde werden, darin zu studieren und zu forschen, um den Gott der Liebe immer noch mehr zu erkennen, Ihn, der Seinen einziggezeugten Sohn, das fleischgewordene Wort, gerade dazu dahingegeben hat, dass wir Ihm nahe sein k\u00f6nnen. Er m\u00f6ge auch das gegenw\u00e4rtige Bem\u00fchen, den Schatz Seines Wortes den Herzen Seiner geliebten Heiligen zu erschlie\u00dfen, segnend gebrauchen, zu deren Auferbauung und Festigung im Glauben und zum Lobpreis Seiner Herrlichkeit!<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der griechische Wortschatz _ Bei der Umsetzung des konkordanten Gedankens wurde der gesamte Wortschatz des Gotteswortes in seine kleinsten Elemente zerlegt, die eine sprachliche Bedeutung haben (Morpheme). Diesen griechischen Elementen wurden im Weiteren einheitliche deutsche STANDARDS zugeordnet, die wiederum jeweils nur einmal vergeben wurden, sodass keine Bedeutungs\u00fcberschneidungen auftreten k\u00f6nnen. 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